Ruine Waldeck bei Lorch am Rhein. Foto: Simon Colin

10.000 Seitenbesuche – vielen Dank!

So viele Menschen teilen unsere Leidenschaft für und Liebe zu Ruinen. Vielen Dank, dass ihr hier im Ruinenblog vorbeischaut und er euch scheinbar gut gefällt. Vielleicht war ja schon der ein oder andere gute Ruinentipp dabei?

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Und hier im Blog gibt es als Dankeschön für eure Besuche eine Impression jener Ruine, die uns mit ihrer wild-romantischen Lage in diesem Jahr besonders bezaubert hat: Die Ruine Waldeck bei Lorch am Rhein. Mehr dazu erfahrt ihr im Beitrag vom April weiter unten.

Viel Spaß im Ruinenblog.

Klosterruine Bad Doberan. Foto: Simon Colin

Klosterruine Bad Doberan

Highlight der Klosteranlage in Bad Doberan ist natürlich das berühmte Münster, das man unbedingt besuchen muss. Ein echtes Schmuckstück. Für Ruinenfans hat die Anlage gleich mehrere Überraschungen parat. Insbesondere die massive Ruine des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes.

Erhalten sind mächtige, dreigeschossige Außenmauern und Innenwände, die mit gotisch anmutenden Bögen ausgeschmückt sind. Besonders im Innenbereich wirken die wuchtigen Ausmaße des Gebäudes eindrucksvoll. Bereits seit Jahren wird diskutiert, dem Gebäude wieder sein ehemaliges, riesiges Satteldach zu verpassen, was ihm allerdings die derzeit mythische Atmosphäre nehmen würde.

Im nahe gelegenen Park findet sich eine weitere Ruine: die Wollscheune, die derzeit gesichert wird. Im Ortsteil Althof, etwas weiter entfernt, befindet sich die Ruine der ehemaligen Klosterscheune.

Um den Erhalt der Gesamtanlage kümmert sich der Klosterverein Doberan: https://klosterverein-doberan.de/

Klosterruine Bad Doberan. Wirtschaftsgebäude. Foto: Simon Colin
Klosterruine Bad Doberan. Wirtschaftsgebäude. Foto: Simon Colin
Klosterruine Bad Doberan. Wirtschaftsgebäude. Foto: Simon Colin
Klosterruine Bad Doberan. Wirtschaftsgebäude. Foto: Simon Colin
Wollscheune auf dem Klostergelände Bad Doberan. Foto: Simon Colin
Wollscheune auf dem Klostergelände Bad Doberan. Foto: Simon Colin
Ruine Rodenstein. Foto: Simon Colin

Ruine Rodenstein im Odenwald

Der Ruine Rodenstein im südhessischen Odenwald kann man sich von zwei Seiten nähern und bekommt jeweils komplett unterschiedliche Eindrücke. Betritt man sie vom Hofgut Rodenstein aus kommend, geht man durch ein kleines Tor und dann im Burggelände leicht bergauf. Hierbei wirken die weitläufigen Mauerreste zunächst nicht so imposant.

Man kann auch vom Wanderparkplatz Rodenstein aus durch den Wald zur Ruine schreiten und nähert sich ihr dann von oben. Hier fällt zunächst ein massiver Turm auf, den man erreicht, wenn man einen recht steilen Hügel hinabsteigt. Man kann nun am Turm vorbeilaufen und ist erstaunt über die großflächig erhaltenen Außenmauern. Die Meisten werden aber direkt am Turm in die Ruine gehen und hier das Gelände erkunden. Hier sind teils massive Mauern erhalten, teils aber auch nur noch Grundmauern.

Ein Besuch der schön gelegenen Ruine lohnt sich. Viele Informationen, inklusive einer Video-Rekonstruktion, finden sich auf den Seiten der Gemeinde Fränkisch-Crumbach:

https://www.fraenkisch-crumbach.de/fuer-gaeste/ausflugsziele/ruine-rodenstein

Ruine Rodenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Rodenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Waldeck. Foto: Simon Colin

Ruine Waldeck bei Lorch am Rhein

Die Ruine Waldeck im Wispertal bei Lorch am Rhein ist eine echte kleine Perle. Es dürfte nur wenige Ruinen geben, die so wunderbar idyllisch und abgelegen sind, dass man sich am liebsten gleich ganz hier niederlassen möchte. Wem imposante Ruinenreste nicht ganz so wichtig sind, wer aber ein urtümliches Ambiente mag, der ist hier richtig.

Die Ruine liegt über dem Mini-Örtchen Sauertal, gleich beim Friedhof am Ortseingang kann man parken und braucht nicht lange bis nach oben. Auffällig: Die Burg wurde aus Schieferplatten gebaut, denen man die Jahrhunderte aber leider auch ansieht. Augenscheinlich stammen sie aus der Bauzeit der Burg: Eindrucksvolles Mittelalter-Feeling macht sich so zwar breit, doch ist das auch der Fluch der Burgruine Waldeck.

Sie müsste dringend saniert werden, teilweise bedrohlich neigen sich einzelne Turm- und Gebäudereste, die vereinzelt noch erhaltenen, massiven Mauern wölben sich inzwischen deutlich nach außen. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis einzelne Bauteile kollabieren.

Wer nur im oberen Teil der Burg bleibt, verpasst übrigens einiges. Man muss seiner Neugier schon nachgeben und den nach unten weisenden Stufen folgen. Bald tun sich dann die Reste eines weiteren Burgenrings auf, mit Mauern, Durchgängen und der Gewissheit, dass die Ruine Waldeck einmal eine große Anlage war. Ein echter Geheimtipp!

Infos zu weiteren Burgen im Wispertal finden sich auf der Seite der Stadt Lorch:

https://www.lorch-rhein.de/staticsite/staticsite.php?menuid=98&topmenu=41

Ruine Waldeck. Foto: Simon Colin
Ruine Waldeck. Foto: Simon Colin
Ruine Waldeck. Foto: Simon Colin
Ruine Finkenstein. Foto: Simon Colin

Ruine Finkenstein am Faaker See in Österreich

Der Faaker See in Kärnten ist eine echte Schönheit, inklusive Panoramablick auf die Karawanken. Auf einem vorgelagerten Berg thront die Ruine Finkenstein, vom See aus gut sichtbar. Hoch kommt man auf einer sich ausgiebig schlängelnden Straße, die man mit dem Auto nehmen sollte.

Praktisch direkt am Fuße der Ruine kann man parken und oft ist da auch Betrieb, denn die Burg beherbergt nicht nur ein Restaurant, sondern auch ein Burgarena genanntes Amphitheater, in dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden.

Ihre einstige Größe zeigt die Ruine insbesondere von außen. Gerade zur Gebirgsseite hin sind massive Mauern erhalten, doch auch zur Seeseite hin sind Mauern und Türme sichtbar. In die Ruine kommt man über eine lange Steintreppe, oben dominiert dann die Gastronomie. Beeindruckend ist hier das Panorama mit den Karawanken und weiteren Gebirgsketten sowie talwärts zum Faaker See. Einen besonders tollen Ausblick gibt es vom Aussichtsturm, der über das Restaurant zugänglich ist.

Diese Seite zeigt einen Panoramablick über Burgarena und Gebirgsketten: https://finkenstein.it-wms.com/

Ruine Finkenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Finkenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Finkenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Finkenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Finkenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Finkenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Krayenburg. Foto: Simon Colin

Ruine Krayenburg in Thüringen

Wenn man vom Örtchen Tiefenort bei Bad Salzungen nahe Eisenach aus bergauf schreitet, ist man erst mal überrascht: Ruine? Da steht doch ein astrein intaktes Haus inklusive Turm. Ja, die Krayenburg ist auch Hotel und Restaurant, unterhalten von der Krayenberg-Gemeinde.

Direkt nebenan liegen sie aber, die Ruinen der Krayenburg, die vermutlich im 8. Jahrhundert entstand ist und ziemlich stattlich gewesen sein soll. Heute ist insbesondere noch eine massive Außenmauer erhalten, ansonsten kann man Reste eines weiteren Gebäudes besichtigen: kaum mehr als eine kleine Plattform, die man besteigen kann. Darunter befindet sich eine recht große unterirdische Gewölbeanlage, die aber nicht besichtigt werden darf.

Historische Infos zur Ruine Krayenburg gibt es auf der Seite der Krayenberg-Gemeinde:

https://www.krayenberggemeinde.de/seite/256660/krayenberg.html

Ein schönes Drohnenvideo der Krayenburg findet sich hier:

Ruine Krayenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Krayenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Krayenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Krayenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Krayenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Krayenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Krayenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Krayenburg. Foto: Simon Colin
Kurfürstliche Burg Eltville. Foto: Simon Colin

Neujahrsgrüße mit der Burg Eltville

Vielen Dank für eure Besuche hier im Ruinenblog. Ich hoffe, dass ihr auch in 2020 diese Seite gerne anseht und sie weiterteilt. Der Ruinenblog ist übrigens auch auf Instagram: Ihr erreicht ihn dort unter @ruinenblog, gerne folgen und liken.

Mit einem Eindruck der Kurfürstlichen Burg Eltville am Rhein – ein Mini-Teil ist Ruine – wünsche ich euch einen guten Start in ein gesundes und glückliches 2020.

Ruine Rosegg in Kärnten

Gesichert ist das zwar nicht, aber die Ruine Rosegg ist wohl die weltweit einzige, die in einem Tierpark liegt.

(Hatten wir zuerst geschrieben, stimmt aber nicht. Mindestens im Tierpark Sparbach gibt es noch eine – Danke für den Hinweis aus den Facebook-Burgengruppen. Richtig heißt es also: Die Ruine Rosegg ist eine der wenigen, die in einem Tierpark liegt.)

Der Tierpark Rosegg wiederum liegt zwischen Villach und dem Wörthersee im österreichischen Kärnten.

Zur Ruine kommt man also nur, wenn man den – schön gelegenen – Tierpark besucht. Der ist rund um einen Hügel gelegen, auf dem die Reste der Burg Rosegg stehen. Dort sind auf einem weitläufigen Gelände Teile der Außenmauern erhalten sowie der weithin sichtbare Turm.

Der hat eine Überraschung parat, die man sich als Ruinen-Liebhaber lieber ersparen möchte. Wirkt er auf den ersten Blick noch einigermaßen intakt, offenbart er eine erschreckende Rückseite – eine halb verfallene.

Offensichtlich zählt auch die Rosegg zu den zahlreichen Kärtner Ruinen, die leider dem Verfall preisgegeben werden. Ein Besuch lohnt aber in jedem Fall. Von der Ruine aus sieht man übrigens auch das im Tal gelegene Schloss Rosegg. Den Besitzern gehört auch der Tierpark und damit die Ruine.

Ruine Rosegg. Foto: Simon Colin
Ruine Rosegg. Foto: Simon Colin
Ruine Rosegg. Foto: Simon Colin
Ruine Rosegg. Foto: Simon Colin
Ruine Brandenburg. Foto: Simon Colin

Ruine Brandenburg bei Eisenach

Sie ist eine der bekanntesten Ruinen Thüringens und ein Muss für jeden Ruinen-Fan, der sich in der Nähe von Eisenach aufhält. Im Grunde ist die Brandenburg eine Doppelburg, die wohl einmal von zwei Familien bewohnt war. Von der Unterburg ist insbesondere noch ein schlanker, runder Turm erhalten, die Oberburg erstreckt sich über ein großes, verwinkeltes Areal mit massiven Mauerresten und gleich zwei Türmen.

Im großen, rechteckigen Hauptturm ist das Burgmuseum untergebracht. Oben auf der Aussichtsplattform schweift der Blick über das Werratal. Die Ruine liegt fast direkt an der ehemaligen DDR-Grenze zu Hessen. Und sie liegt unmittelbar an der Werra, die sich am Burgberg vorbeischlängelt.

Ausführliche Informationen zur Brandenburg gibt es auf der Seite des Werratalvereins, der sich unter anderen um den Erhalt der Ruine kümmert und das Museum betreibt: http://www.die-brandenburg.de/html/verein.html

Ruine Brandenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Brandenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Brandenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Brandenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Aichelberg. Foto: Simon Colin

Ruine Aichelberg in Kärnten

Kärnten ist an vielen Stellen ja leider die Region der verfallenden Ruinen. In den Wäldern rund um die Seenlandschaft bei Villach bröckelt so manche Burg vor sich hin. Nicht so die Ruine Aichelberg, manchmal auch Eichelberg, bei Wernberg am Ossiacher See. Sie erreicht man am Besten über den Ortsteil Umberg.

Da die Burg gerade umfassend saniert wird, kann sie nur von außen betrachtet werden, was sich allerdings lohnt. Gut erhalten ist das imposante, dreigeschossige, mit vielen Fenstern versehene ehemalige Wohngebäude mitsamt Rundturm sowie weite Teile der Außenmauern. Die Burg liegt auf einem kleinen Hügel, so dass man sie einmal komplett umrunden kann.

Weitere Infos zur Ruine auf den Seiten der Gemeinde:

http://www.wernberg.gv.at/die-gemeinde-freizeit/sehenswuerdigkeiten/

Ruine Aichelberg. Foto: Simon Colin
Ruine Aichelberg. Foto: Simon Colin
Ruine Aichelberg. Foto: Simon Colin
Ruine Aichelberg. Foto: Simon Colin
Ruine Aichelberg. Foto: Simon Colin