Ruine Minneburg. Foto: Simon Colin

Ruine Minneburg bei Neckargerach am Neckar

Nein, der Minnegesang hat seinen Ursprung nicht in der Minneburg nahe Neckargerach am Neckar. Vielmehr soll der Sage nach die Burg nach einer glücklosen Minna benannt sein, der ein liebender Ritter am Sterbebett eine Burg versprochen hat.

Frei zugänglich ist das Burginnere derzeit wegen Sanierungsarbeiten nicht, doch lohnt auch ein Umrunden der Ruine und ein Blick von der Vorburg aus. Erhalten sind weitläufige, massive Außenmauern mit mehreren Rundtürmchen und insbesondere der große Hauptbau mit seinen über mehrere Stockwerke reichenden Erkern und seinen wunderbaren Fenstern. Sie sind das Markenzeichen der Minneburg.

Die Burglandschaft Spessart und Odenwald hat eine Broschüre zur Ruine aufgelegt, die es hier zur Ansicht gibt: https://burglandschaft.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/11/Faltblatt_Minneburg_Burglandschaft.pdf

Ruine Minneburg. Foto: Simon Colin
Ruine Minneburg. Foto: Simon Colin

Ruine Minneburg. Foto: Simon Colin

Ruine Minneburg. Foto: Simon Colin
Ruine Minneburg. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenschramberg. Foto: Simon Colin

Ruine Hohenschramberg im Schwarzwald

Spätestens auf der Aussichtsplattform zeigt sich, dass die Ruine Hohenschramberg ihrem Namen alle Ehre macht. Hoch über Schramberg thront sie, von hier aus bietet sich ein toller Panoramablick über die Stadt und die umliegende Tal-Landschaft.

Erhalten sind unter anderem massive Teile zweier großer Hauptgebäude, die ebenso kühn am Hang stehen wie Reste eines großen Rundturms, der zur Hälfte in Trümmern liegt. Zu diesem gelangt man über einen Weg leicht unterhalb der Burg, der bei Schwarzwald-üblicher Feuchtigkeit ein wenig mit Vorsicht zu genießen ist.

Erreichbar ist die Ruine Hohenschramberg sehr gut mit dem Auto bis fast direkt an die Burg heran. Drohnenaufnahmen wie diese hier zeigen gut die komplette Ausdehnung der Anlage: https://www.youtube.com/watch?v=egD02rT9iYQ

Ruine Hohenschramberg. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenschramberg. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenschramberg. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenschramberg. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenschramberg. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenschramberg. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenschramberg. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenschramberg. Foto: Simon Colin
Ruine Rheingrafenstein. Foto: Simon Colin

Ruine Rheingrafenstein über der Nahe

Auf einem abenteuerlich steilen und spitzen Felsen bei Bad Münster am Stein, direkt über der Nahe, liegt die Ruine Rheingrafenstein, dort gestrandet wie ein mittelalterlicher Steintanker. Erreichbar ist sie per handgezogener Mini-Fähre über die Nahe, ein echtes kleines Highlight.

Das weitläufige Ruinenareal erschließt man sich Stück für Stück die Burganlage bergauf. Vorbei geht es an zahlreichen verstreuten und teils zugewachsenen Mauerresten. Der Aufstieg bis zur Plattform auf einem Felsen lohnt sich, von hier aus bietet sich ein toller Blick aufs Nahetal. Lohnenswert ist auch, die Ruine von einem der Wanderwege aus auf Distanz zu betrachten, da sich erst so ihre Größe erschließt.

Einen besonders guten Eindruck bieten wie so oft Drohnenvideos, zum Beispiel dieses hier: https://www.youtube.com/watch?v=qiqsGFb3LVg

Ruine Rheingrafenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Rheingrafenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Rheingrafenstein. Foto: Simon Colin
Künstliche Ruine Eberhardsburg im Englischen Garten Eulbach bei Michelstadt im hessischen Odenwald. Foto: Simon Colin

Ruinenblog neu bei TikTok

Liebe Ruinenfans,

nach Facebook (@ruinenblog) und Instagram (@ruinsblog) ist der Ruinenblog nun neu bei Tiktok (@ruinsblog). Hier wird es ab sofort regelmäßig kurze Clips zu sehen geben. Gerne folgen, liken und teilen.

Und da wir alle nicht genug bekommen können von schönen Ruinen, gibt es hier oben einen kleinen Eindruck der künstlichen Ruine Eberhardsburg im Englischen Garten Eulbach bei Michelstadt im hessischen Odenwald.

Ruine Clingenburg. Foto: Simon Colin

Ruine Clingenburg über Klingenberg am Main

Die an Weinbergen direkt über dem bayerischen Klingenberg gelegene Ruine Clingenburg ist eine kommerziell genutzte und viel besuchte Burg. Lange Zeit fanden hier Festspiele statt und auch eine Gastronomie ist angeschlossen.

Baulich ist die Ruine zwar nicht übermäßig spektakulär, allerdings sind ihre Reste auf eher ungewöhnliche Weise erhalten. Im Grunde betritt man einen großen Innenhof mit Bäumen, der von recht massiven und teils terrassenförmig angelegten Mauerresten umrahmt ist. Auch ein leider nicht zugängliches Hauptgebäude ist erhalten.

Toll ist der Blick von hier oben auf Klingenberg und den Main, und wenn man genau hinschaut, sieht man, dass sich die ehemalige Burgmauer am Hang hinunter bis in den Ort fortsetzt. Lohnenswert ist übrigens ein Schlenker zur Seltenbachschlucht. Von ihr aus führt auch ein Weg hoch zur Ruine.

Weiterführende Infos zur Ruine gibt es auf den Seiten der Stadt Klingenberg. Dort findet sich auch ein toller Burgenkatalog zum Download: https://www.stadt-klingenberg.de/seite/de/churfranken/796/-/Burgruine_Clingenburg.html

Ruine Collenburg. Foto: Simon Colin

Ruine Collenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Collenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Gräfenstein. Foto: Simon Colin

Ruine Gräfenstein in der Südwestpfalz

Das hat Seltenheitswert: Betritt man den Turm der Ruine Gräfenstein bei Merzalben ist es zunächst stockfinster. Durch pechschwarze Dunkelheit muss man sich ein wenig vortasten, bis es auf der Treppe dann langsam heller wird. Oben angekommen hat man einen fantastischen Rundumblick auf die imposante Ruine mit ihren massiven Überresten und natürlich auf den schönen Pfälzerwald.

Gut von hier oben zu sehen ist, wie das große und teils von Gräsern und Wiese wildromantisch bedeckte Hauptgebäude in Dreiecksform spitz zuläuft und sich an der breiten Seite ein weiteres Türmchen anschmiegt. Eindrucksvoll massiv erhalten sind ebenso die äußeren Bereiche der Burg mit ihren Einfassungsmauern. Diese Ruine sollte man gesehen haben.

Einen tollen Drohnenflug über die Ruine in 4K gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=he76ts4UBAg

Ruine Gräfenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Gräfenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Gräfenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Gräfenstein. Foto: Simon Colin
Ruine Landskron in Kärnten. Foto: Simon Colin

Ruine Landskron in Kärnten

Okay, eine astreine Ruine ist die Burg Landskron am Ossiacher See im österreichischen Kärnten nicht. In weiten Teilen ist die heute mit Adlerarena und Restaurant kommerziell betriebene Burg wiederhergestellt. Es zeigen sich jedoch ein paar ruinöse Reste, eindrucksvoll sind die massiven Befestigungsmauern der mittelalterlichen Anlage, teils versehen mit schmucken, vermutlich restaurierten Zinnen.

Einen Besuch wert ist die Burgruine auch aufgrund ihrer exponierten Lage auf einem Felsen, der hineinragt in die Tiefebene rund um Villach und den Ossiacher See. Weit kann der Blick schweifen über die lieblich-sattgrüne Berg- und Tallandschaft.

Schön eingefangen ist die Burg Landskron auch in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=xMeqCPl4gSA

Burgruine Landskron in Kärnten. Foto: Simon Colin
Burgruine Landskron in Kärnten. Foto: Simon Colin
Burgruine Landskron in Kärnten. Foto: Simon Colin
Burgruine Landskron in Kärnten. Foto: Simon Colin
Burgruine Landskron in Kärnten. Foto: Simon Colin
Burgruine Landskron in Kärnten. Foto: Simon Colin
Burgruine Falkenstein in Schramberg im Schwarzwald. Foto: Bürgervereinigung Burg Falkenstein.

Weihnachtsgrüße

Liebe Ruinenfans,

danke für eure Besuche 2021 hier im Ruinenblog. Toll, dass so viele Menschen die Leidenschaft für (Burg-)Ruinen teilen.

Als kleinen Dank senden wir Weihnachtsgrüße mit Impressionen von der Ruine Falkenstein in Schramberg im Schwarzwald. Die Fotos zeigen den leuchtenden Weihnachtsstern, den die Bürgervereinigung Burg Falkenstein auch in diesem Jahr angebracht hat. Danke, dass ihr uns diese Fotos zur Verfügung stellt.

Mehr Infos zur Bürgervereinigung finden sich hier: https://www.schramberg.de/de/Unsere-Stadt/Kultur-Freizeit/Vereine/Verein?view=publish&item=club&id=35

Euch und allen Ruinenfans schöne Weihnachten, einen guten Jahreswechsel und für 2022 nur das Beste.

Burgruine Falkenstein in Schramberg im Schwarzwald. Foto: Bürgervereinigung Burg Falkenstein.
Ruine Hohenbourg im Elsass. Foto: Simon Colin

Ruine Hohenbourg im Elsass

Das elsässische Grenzgebiet zu Rheinland-Pfalz ist ein kleines Paradies für Ruinenfreunde. Zahlreiche Felsenruinen reihen sich dort aneinander, zu denen auch die Hohenbourg gehört. Mehrere Wege führen zu ihr hinauf, etwa von der großen Ruine Fleckenstein aus. Man kann es aber wie wir auch über das direkt an der Grenze liegende Nothweiler probieren. Man stößt dann zunächst auf die Ruine Löwenstein mit wunderbarer Panoramaplattform. Zur Hohenbourg ist es von hier aus ein Katzensprung.

Im unteren Bereich ist ein Mauerlabyrinth mit zahlreichen Durchgängen erhalten. Weiter oben geht es dann zum ehemaligen Wohnturm, den man bis zur Aussichtsplattform besteigen kann. Dort zeigt eine schöne Panoramaplatte die umliegenden Sehenswürdigkeiten. Beim Besuch der Hohenbourg sollte man auch auf die Details achten. So sind etwa filigrane Steinmetzarbeiten in ehemaligen Türrahmen erhalten.

Einen tollen Eindruck von der Ruine gibt dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=asjdaHm_CY0

Ruine Hohenbourg im Elsass. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenbourg im Elsass. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenbourg im Elsass. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenbourg im Elsass. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenbourg im Elsass. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenbourg im Elsass. Foto: Simon Colin
Ruine Hohenbourg im Elsass. Foto: Simon Colin
Ruine Schenkenburg. Foto: Simon Colin

Ruine Schenkenburg im Schwarzwald

Die Ruine Schenkenburg weiß sich zu präsentieren. Fast schon dramatisch aufmerksamkeitsstark ist sie gelegen an der kurvenreichen Bundesstraße zwischen Alpirsbach und Schiltach. In einer besonders ausladenden Kurve bannt sie den Blick der Vorbeifahrenden, thronend auf einem Hügel, an dem die Bundesstraße entlangführt.

Parken lässt sich am Restaurant unterhalb der Burg, von dort aus geht es zunächst auf einen gegenüber der Ruine gelegenen Hügel. Eine kleine Holzbrücke führt hier über eine Mini-Schlucht, dann geht es einen romantischen kleinen Weg bergab und schließlich wieder bergauf zum Burgeingang. Eine wunderhübsche Strecke.

Von der Schenkenburg sind einige massive Fassadenteile und Mauerreste erhalten, in Erinnerung bleibt aber insbesondere die besondere Lage und Anmutung der Ruine. Tolle historische und bauliche Infos zur Burg gibt es auf dieser privat betriebenen Seite: https://schenkenburg.de/

Ruine Schenkenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Schenkenburg. Foto: Simon Colin
Ruine Schenkenburg. Foto: Simon Colin